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    Walter Neff
    Keymaster

    Die EHI-Studie „Inventurdifferenzen 2017“ belegt, dass die absoluten Werte für Inventurdifferenzen leicht auf 4,1 Mrd. Euro gestiegen sind. Die größten Indikatoren hierfür sind der Kundendiebstahl (2,3 Mrd.), eigene Mitarbeiter (850 Mio.) sowie Lieferanten und Servicekräfte (320 Mio.). Der Handel rechnet mit einer weiterhin zunehmenden Kriminalität.

    Überraschend hierzu sind hingegen die Zahlen der polizeilich erfassten Ladendiebstähle 2017. Diese sind laut BKA um 6,6 Prozent auf 353.384 Fälle zurückgegangen. Ursache hierfür sind lt. EHI u.a. auch längere Ladenöffnungszeiten bei gleichzeitig weniger Personal und Detektive.

    Darf an dieser Stelle gemutmaßt werden, dass die Unternehmen insbesondere beim Kundendiebstahl zurückrudern und weniger Sicherheitsmaßnahmen bzw. Aufdeckungsarbeit betreiben? Dies wäre aus unserer Sicht ein nicht nachvollziehbares Vorgehen und birgt die Gefahr des weiteren Anstiegs der Werte. Wir empfehlen, das Ganze intern zum Thema zu machen um gezielter Gegenmaßnahmen herbei zu führen, z.B. Detektiv-Einsatz-Planung.

    Gerne diskutieren wir mit Ihnen das Thema im FID-Forum.

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